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Wissen sichern und weitergeben

Gerade die bereits seit Jahren merkliche Erosion der Artenkenner*innen ist die größte Herausforderung für Citizen-Science-Projekte, ob nun in großem oder kleinem Maßstab.

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Mehrwert schaffen und Vielfalt stärken

Wie kann man die langjährigen Engagements Netzwerke und die vielen lokalen Anlaufstellen (Museen, Volkshochschulen, Bibliotheken, Reallabore, Wissenschaftsläden, Universitäten...) besser stärken, um Citizen Science zu verankern und die Vielfalt zu

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Nachhaltig ehrenamtliches Engagement fördern

In meinem Umfeld (Hacker- und Makerspaces) sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Die umgesetzten Projekte werden durch einige, wenige & häufig immer dieselben Schultern getragen. In der Regel liegt auch ein universitärer Abschluss vor oder wird angestrebt.
Ergänzend zu den bereits angesprochenen Herausforderungen sehe ich Handlungsbedarf im Schaffen von niedrigschwelligen Förderinstrumenten bundesweit. Um diese bedarfsgerecht und an die Lebensrealität anzupassen, wäre eine repräsentative Umfrage nach den Motiven von ehrenamtlichem Engagement (oder eben dem Fernbleiben dessen) und als relevant erachteten Themen bürgerwissenschaftlicher Forschung durch alle gesellschaftlichen Schichten und Altersstufen sinnvoll.
Ich sehe in den Bürgerwissenschaften viel Potenzial Menschen mitzunehmen, die bisher mit Wissenschaftskommunikation nicht erreicht werden konnten und so nachhaltig die soziale Kohärenz unserer Wissensgesellschaft wieder zu stärken. Denn im Moment hängen wir zu viele MitbürgerInnen unserer Gesellschaft ab, was sich im Abdriften wissenschaftsfeindlicher Strömungen äußert.
- Viele Grüße von Kathrin (IANUS Peacelab)