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Einleitung

Was ist Citizen-Science?

Citizen-Science oder Bürgerforschung gibt es schon lange.  Citizen-Science beschreibt die Beteiligung von Personen an wissenschaftlichen Prozessen, die nicht in diesem Wissenschaftsbereich institutionell gebunden sind (Bonn et al 2016; Grünbuch Citizen-Science; siehe Box 1).

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2. Citizen-Science Förderinstrumente

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1. Citizen Science - Vernetzung und Austausch

1.1.  State of the Art: Wo stehen wir mit dem Grünbuch?

Wir beobachten eine zunehmende Vernetzung und einen vermehrten, vertieften Austausch innerhalb der Citizen-Science-Community. Unter Vernetzung verstehen wir die (Kontakt-) Aufnahme und Pflege von Verbindungen zu Personen oder Einrichtungen, die sich mit Citizen Science beschäftigen. Interessierte treten mit Citizen-Science-Ansprechpersonen oder -Projekten in Verbindung. Unter Vernetzung verstehen wir sowohl eine Vernetzung innerhalb der wissenschaftlichen Community als auch eine Vernetzung mit der Zivilgesellschaft. Dabei erleichtern Netzwerke auf allen Ebenen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler:innen und Bürgerforscher:innen, aber auch untereinander.

Ein Indiz für eine verstärkte Vernetzung innerhalb der vergangenen 5 Jahren läßt sich darin sehen, dass zunehmend Plattformen / Netzwerke / Arbeitsgruppen / Projekte auf verschiedenen Ebenen initiiert, ausgebaut und erweitert wurden. Die Umfrage macht deutlich, dass Netzwerke (in welcher Form auch immer - formal, informell, organisiert oder lose) für die Hälfte aller Befragten wichtig sind, um den Austausch zu beflügeln und damit Citizen-Science-Kompetenzen auf- und auszubauen: 41 % der Befragten (n= 185) sind bereits Mitglied in einem Netzwerk, 9 % planen dies konkret.

Die bestehenden Anlauf- und Koordinierungsstellen organisieren den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Wissenschaften. Sie dienen als Vernetzungs- und Arbeitsort für bürgerwissenschaftliche Aktivitäten aller Art. Beratungs- und Koordinierungsstellen helfen, geeignete Partner:innen zu finden, erfolgreiche Förderanträge zu schreiben, Citizen-Science-Kompetenzen zu vermitteln und die hohe Qualität von und in Citizen-Science-Projekten zu sichern sowie Bürger:innen für Projekte zu gewinnen.

In der Citizen-Science-Umfrage 2020 favorisieren 24 % der Befragten (n= 324; MC: 2 Antworten) regionale Beratungszentren und 22% eine zentrale, Institutionsübergreifende Beratungsstelle (vgl. Abb. 5)

Abb. 5  Einschätzung der Teilnehmer:innen zur Gestaltung von Beratungsstellen (Citizen-Science-Umfrage 2020)

Die (webbasierten) Plattformen auf denen Projekte gelistet und vorgestellt werden, dienen als zentrale Anlaufstellen und Informationsnetzwerke. Im deutschsprachigen Raum gibt es unterschiedliche Plattformen (vgl. Handlungsfeld 14 - Europäische Perspektive). In Deutschland bündeln sich unter der Plattform „Bürger schaffen Wissen“ (BsW) (https://www.buergerschaffenwissen.de/) seit 2013 Citizen-Science-Projekte. Die Plattformen in Österreich: „Österreich forscht“ (https://www.citizen-science.at/; seit 2014) und in der Schweiz: „Schweiz forscht“ (https://www.schweiz-forscht.ch/de/; seit 2015) stellen in den genannten Ländern Netzwerkknotenpunkte dar. Sie präsentieren, vernetzen und unterstützen Citizen-Science-Projekte und fördern den Austausch innerhalb der Community, insbesondere durch zahlreiche Angebote wie jährlichen Citizen-Science-Tagungen, Schulungen, Workshops etc. Sie sind Anlaufstelle für Wissenschaftler:innen, Bürgerforscher:innen, Medienvertreter:innen und interessierte Bürger:innen. Über die Projekt-Datenbanken können Citizen-Science-Projekte gefunden und  Wissenschaftler:innen zum gemeinsamen Forschen kontaktiert werden.

Die Zahl der auf der Plattform BsW gelisteten Projekte ist von 10 (2014) auf über 150 inklusive der abgeschlossenen Projekte (2021) gestiegen. Auf der österreichischen Plattform sind 69 Projekte gelistet, davon sind 18 bereits abgeschlossen. Unter “Schweiz forscht” sind aktuell 113 Projekte gelistet. Eine verstärkte Identität mit dem Format Citizen Science und die gestiegene Anzahl von Citizen-Science-Projekten resultieren aus dem vermehrten Austausch und der verstärkten Vernetzung innerhalb der Community. Dabei führt das langsame, aber stetige Wachstum wiederum zu höherer Sichtbarkeit und Akzeptanz von Citizen Science inner- und außerhalb der Scientific Community.

Neben den zentralen nationalen Plattformen haben sich in den vergangenen fünf Jahren auch Arbeitsgruppen (AGs) zu spezifischen Themen gegründet. Diese sind ebenso Ausdruck einer größer werdenden Community, deren Anliegen und Herausforderungen zunehmen und tragfähiger Lösungen bedürfen. Thematische AGs und regionale Netzwerke sind Zeichen des vielfältigen und dezentralen Engagements für Citizen Science. Dabei werden unterschiedliche Aspekte und Facetten in den AGs diskutiert und abgedeckt.

In den letzten fünf Jahren haben sich regionale, lokale und institutsinterne Netzwerke gegründet und etabliert. Netzwerke machen die Vielfalt von Citizen Science für die Forscher:innen und für die Öffentlichkeit sichtbar. Sie haben das Potenzial, das vorhandene Wissen effizienter für die Community nutzbar zu machen und regionale und thematische Besonderheiten zu berücksichtigen, auch werden gemeinsam neue Ideen entwickelt und so kann Doppelarbeit z.B. bei der Zusammenstellung von Materialien und Ressourcen vermieden werden. Netzwerke identifizieren und erarbeiten neue Inhalte und tragen wesentlich dazu bei, die Citizen-Science-Community zu öffnen und stetig zu vergrößern. Neben Forschungseinrichtungen sind Hochschulen und Universitäten erste Anlaufstellen für Citizen Science. Diese bringen sich vielfältig ein und stärken damit den Forschungsansatz. Einige Hochschulen fördern und unterstützen zum Beispiel regional tätige Wissenschaftsläden oder Reallabore.

Es existieren aktive Netzwerke und Plattformen, die Citizen Science nicht im Titel führen, aber dennoch der bürgerwissenschaftlichen Idee verpflichtet sind (siehe auch Handlungsfeld 13 und Hinweis in Box 4).

BOX 4 Vernetzung & Austausch

Die aufgeführten Beispiele stellen nur eine Auswahl dar. Uns ist bewusst, dass es weitaus mehr als die genannten Beispiele gibt.

Anlaufstellen / Koordinierungsstellen

  • Bürgerwissenschaftliches Labor am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR Jena
  • Partizipative Wissenschaftsakademie von ETH und Universität Zürich
  • Stabsstelle Bürgeruniversität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    u.a. Beratungs- und Förderstrukturen für  Citizen Science (https://www.buergeruni.hhu.de ).
  • Institutionalisierte Citizen-Science-AG der Universität Münster
    (https://www.uni-muenster.de/AFO/CS/index.html)

Netzwerke

AGs

Aktive Netzwerke und Plattformen ohne Citizen Science im Namen

 

 

 

Die Vernetzung geht über die wissenschaftliche Community hinaus. Die Sichtbarkeit  von Projekten trägt dazu bei, dass der Citizen-Science-Ansatz insgesamt stärker wahrgenommen und als „echte“ Wissenschaft wertgeschätzt wird. Dieser grundsätzliche Reputationsgewinn innerhalb der wissenschaftlichen Community (vgl. Handlungsfelder 5 und 8) ist die Grundlage für einen Austausch zwischen Forscher:innen, die schon im Bereich Citizen Science aktiv sind. Neue Citizen-Science-Forschungsdesigns werden im Austausch zwischen Einzelnen, über die wissenschaftliche Community hinaus, entwickelt. Die Umfrageergebnisse (vgl. Abb. 6) zeigen, dass der Austausch stark dazu beiträgt, Kompetenzen aufzubauen. So geben 44 % der Befragten (n= 339, Multiple Choice) an, der direkte Austausch mit Kolleg:innen anderer Organisationen habe dabei geholfen, Citizen-Science-Kompetenzen aufzubauen. Als zweitwichtigste Option war für  35 % der Befragten der Austausch mit Kolleg:innen aus der eigenen Organisation. Der direkte Austausch mit Kolleg:innen aus der eigenen und anderen Organisationen trägt laut Umfrage am meisten zum Kompetenzaufbau bei. 30% der Befragten (n= 324) wünschen sich zudem mehr Beratung zur Planung, Umsetzung und Durchführung von Citizen-Science-Projekten.

Abb. 6. Einschätzung der Teilnehmenden zum Aufbau von Citizen-Science-Kompetenzen (Citizen-Science-Umfrage 2020)

1.2.  Was sind die Bedürfnisse, Möglichkeiten und Herausforderungen?

Die Vernetzung zwischen Wissenschaftler:innen und Bürger:innen hat ein enormes Potenzial. Sie kann dazu beitragen, Schwellenängste abbauen, das Verständnis über wissenschaftliche Prozesse zu fördern und Wissenschaft stärker in der Gesellschaft zu verankern. Es braucht noch mehr Ressourcen und die Intensivierung strategischer Partnerschaften (z.B. mit Freiwilligenagenturen oder Fachnetzwerken in der Wissenschaft), um über die üblichen Informationskanäle hinaus die Öffentlichkeit mit Citizen-Science-Themen zu erreichen.

Was sind Barrieren/Herausforderungen?

Ca. 50 % aller Befragten in der Citizen-Science-Umfrage haben noch nie an Citizen-Science-Veranstaltungen teilgenommen. Dieses Ergebnis der Umfrage ist sicher ein Zeichen für eine starke eigenständige und diverse Citizen-Science-Community, die durch viele Bottom-Up-Initiativen lebt und sich vielleicht in anderen Communities austauscht, z.B. Fachgesellschaften, Vereinen oder Wissenschaftsläden. Es gilt, dies wahrzunehmen, wertzuschätzen und weiter zu unterstützen.

Wir erreichen einige Personenkreise nicht und können nicht in den Austausch treten. Das liegt u.a. auch daran, dass die Zahl an lokalen und regionalen oder auch organisationsspezifischen Citizen-Science-Koordinierungsstellen (und -Personal) nur langsam zunimmt und offene Labore für Citizen-Science-Initiativen weiterhin eher ein Desiderat als Realität sind.

Strategie

Vernetzungsmethoden - siehe auch Handlungsempfehlungen

Zur Vernetzung ist der kommunikative Austausch zentral. Einige Kommunikationskanäle werden im Handlungsfeld 4 “Synergien mit der Wissenschaftskommunikation” aufgeführt. Die Vernetzung themenverwandter Projekte kann einen hohen Mehrwert innerhalb der Projekte darstellen. Projektbeteiligte können sich über Gelingensbedingungen, aber auch mögliche Hürden austauschen und voneinander lernen. Die Bereitschaft dafür ist eine Voraussetzung (vs. Sicht als Konkurrent:innen um Fördermittel).
Veranstaltungen sind ein einfaches und gutes Tool, um sich persönlich zu vernetzen und in den Austausch zu treten. Darüber hinaus sind diese ebenso Ausdruck von Anerkennung und Wertschätzung (vgl. Handlungsfeld 5). Bei der Konzeption von Veranstaltungsformaten sollte mitbedacht werden, an wen sich diese richten -  zielgruppengerecht. Auch regelmäßige Treffen im Rahmen bestehender lokaler oder regionaler Netzwerke (in Präsenz oder digital) stellen hier eine gute Möglichkeit zum persönlichen Austausch dar.

Wo gibt es neue Möglichkeiten?

Die Digitalisierung bietet einmalige Chancen zur (ortsunabhängigen) Vernetzung und daraus resultierend Möglichkeiten, bislang nicht erreichte Personen/-gruppen anzusprechen und zur Beteiligung zu motivieren (um so in der Folge auch höhere Partizipationszahlen bei den einzelnen Projekten zu erzielen). Ein Mittel sind digitale Trainingsworkshops oder Sommer-/ Winterschulen für Wissenschaftler:innen und Bürger:innen, wie bspw. von “Bürger schaffen Wissen”, UFZ/iDiv und der PWA Zürich angeboten.
Im Gegenzug können auch Wissenschaftler:innen über maßgeschneiderte Online-Formate für Citizen-Science sensibilisiert werden, da diese Formate wesentlich zeitsparender zu realisieren sind als z.B. eine Konferenzteilnahme. Hier könnte über themenspezifische Module nachgedacht werden (Naturwissenschaften / Geistes- und Sozialwissenschaften).

Kurze modulartige Beiträge könnten nicht nur auf Online-Tagungen und -Workshops zum Einsatz kommen, sondern auch auf den jeweiligen Fachtagungen.
Neben den Möglichkeiten des digitalen Austauschs sollte die Bedeutung der persönlichen Kommunikation nicht unterschätzt werden. So können z.B. Mentoringprogramme aufgesetzt werden, die Wissenschaftler:innen mit Citizen-Science-Erfahrung und Citizen-Science-Interessierte miteinander zusammenbringen.
Künftig sollte noch stärker berücksichtigt werden, wie potentiell interessierte Bürger:innen möglichst niedrigschwellig erreicht und angesprochen werden können. Hier verfügen die Wissenschaftsläden sowie weitere Akteur:innen (z. B. von Freiwilligenagenturen) über langjährige Erfahrung, die künftig noch stärker geteilt werden sollte. Diese Einrichtungen haben oft ein Netzwerk an engagierten Bürger:innen, die für Citizen-Science gewonnen werden können. An Universitäten bietet auch das Seniorenstudium ein Potenzial, das künftig noch stärker genutzt werden könnte. Im Rahmen des Forscher:innen Lernens werden dort bereits u.a. auch Citizen-Science-Projekte durchgeführt. Dies könnte künftig auf weitere Hochschulen ausgeweitet werden.

 

1.3.  Handlungsempfehlungen

   

      
         
                           

 

(1).1.

Netzwerke und Arbeitsgruppen sollten gestärkt werden. Vernetzung sollte in Organisationen und in Fördermittelprogrammen finanziell und ideell unterstützt werden, z.B. über Netzwerktreffen geförderter Projekte eines Programms oder mit regionalen Vernetzungsworkshops für Citizen-Science-Projekte.

(1).2.

Austauschangebote für Projektkoordinator:innen sollten strukturell in Projekten verankert werden, da neue Projektkoordinator:innen am meisten von erfahrenen Kolleg:innen lernen.

(1).3. 

Fördermittelgeber:innen und Institutionen aus Wissenschaft und Gesellschaft (wie z.B. Wissenschaftsläden, Häuser der Wissenschaft, Museen, Bibliotheken,...) sollten das umfangreiche Angebot an lokalen, regionalen und nationalen Austauschplattformen verstetigen und garantieren. Dazu bedarf es neben der Bereitschaft auch finanzieller Ressourcen.

(1).4. 

Universitäten und Forschungsorganisationen sollten eigene Citizen- Science-Anlauf-, Beratungs- und Koordinierungsstellen im Verbund mit Wissenschaftsläden und -häusern sowie Reallaboren  einrichten.  Konkrete Ansprechpartner:innen (bestehende oder neue Referent:innen) sollten  partizipative, transdisziplinäre Forschungsprojekte innerhalb der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung identifizieren, die Akteur:innen vernetzen, Citizen Science zu intensivieren, Forschende verstärkt zu sensibilisieren, die laufenden Citizen Science-Projekte sichtbar machen und beraten (bspw. zu Forschungsdesign, Fördermöglichkeiten, Freiwilligenmanagement, Kommunikation etc.).

(1).5. 

Forschungseinrichtungen sollten Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen für Citizen Science strukturell in Strategien und Personalplanung verankern.

(1).6. 

Forschungseinrichtungen und Städte/Kommunen sollten gemeinsam transdisziplinäre Stadt-/Reallabore und/oder Häuser der Wissenschaft gründen. Diese sollten ein niedrigschwelliges Angebot darstellen, um mit Wissenschaft in Berührung zu kommen, und könnten auch Vorbilder und Gastgeber für Citizen Science-Netzwerke sein.

(1).7.

Forschungseinrichtungen und die Citizen Science-Community sollten die bisher noch nicht ausgeschöpften Potentiale der Vernetzung mit Seniorenstudien an Hochschulen, Freiwilligenagenturen, Stadtteilbüros, Stadtbibliotheken, etc. besser nutzen.

(1).8.

Zivilgesellschaftliche Organisationen, Forschungseinrichtungen und Fördermittelgeber sollten Formate zum Austausch und zur Vernetzung wie bspw. die jährlichen nationalen Citizen- Science-Tagungen verstetigen (mit unterschiedlichen Trägerschaften, z.B. über einen Verein).

(1).9.

Die Citizen Science-Community sollte eine Landkarte zu Citizen Science-relevanten Netzwerken, Anlauf- und Koordinierungsstellen, als auch physischen Räumen für Wissenstransfer und Dialog mit  der Zivilgesellschaft (wie z.B. Häuser der Wissenschaft, Reallabore, Wissenschaftsläden...) erstellen. Hierbei sollten Kommunen und lokale Multiplikatoren als Schnittstellen gesehen und genutzt werden.

(1).10.

Die Citizen Science-Community sollte ein digitales Citizen Science- Forum rund um Citizen Science-Fragen (wie gängige Frage- & Antwort-Foren im Internet) aufbauen.

 

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